BMI Rechner für Männer

Der WHO-Normalbereich von 18,5 bis 24,9 gilt auch für Männer, doch durch die meist höhere Muskelmasse fällt der BMI bei Männern oft zu hoch aus. Dieser Rechner ermittelt Ihren Body-Mass-Index und zeigt, worauf Männer bei der Einordnung achten sollten.

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BMI bei Männern: Was ist normal?

Der WHO-Normalbereich gilt geschlechtsunabhängig, doch Männer haben von Natur aus mehr Muskelmasse und weniger Körperfett als Frauen. Ein sportlicher Mann mit einem BMI von 26 kann völlig gesund sein, wenn der erhöhte Wert auf Muskeln zurückgeht. Als wichtiger Zusatzindikator dient der Bauchumfang: unter 94 cm gilt als unbedenklich, ab 102 cm als deutlich erhöht. Die vollständige WHO-Tabelle von Untergewicht bis Adipositas finden Sie auf unserer Seite zum allgemeinen BMI-Rechner.

Warum der BMI bei muskulösen Männern täuscht

Muskeln wiegen mehr als Fett, deshalb kann der BMI bei trainierten Männern in die Irre führen. Ein Kraftsportler mit 95 kg auf 1,80 m hat einen BMI von 29,3 und gilt laut Tabelle als übergewichtig, obwohl sein Körperfettanteil bei nur 12 bis 15 Prozent liegen kann. In solchen Fällen ist die Messung des Körperfettanteils deutlich aussagekräftiger als der BMI.

Bauchfett: das größere Risiko für Männer

Männer neigen dazu, Fett bevorzugt am Bauch einzulagern, der typische Apfeltyp. Dieses viszerale Fett umhüllt die inneren Organe und ist stoffwechselaktiv, es erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und Herzinfarkt stärker als Fett an anderen Körperstellen. Aussagekräftiger als der BMI ist hier das Verhältnis von Taille zu Hüfte, das Sie mit unserem Taille-Hüfte-Rechner bestimmen können.

BMI und Herz-Kreislauf-Gesundheit

Männer entwickeln Herz-Kreislauf-Erkrankungen statistisch früher als Frauen, und Übergewicht ist dabei ein wichtiger Risikofaktor. Ein dauerhaft erhöhter BMI in Kombination mit viel Bauchfett, hohem Blutdruck und ungünstigen Blutfettwerten steigert das Risiko spürbar. Mit unserem Herzrisiko-Rechner können Sie Ihr persönliches 10-Jahres-Risiko abschätzen.

Grenzen des BMI bei Männern

Der BMI sagt nichts über die Körperzusammensetzung aus. Zwei Männer mit identischem BMI von 27 können sehr unterschiedliche Gesundheitsrisiken haben, je nachdem, ob das Gewicht aus Muskeln oder Fett besteht. Für eine verlässliche Beurteilung kombinieren Sie den BMI mit Bauchumfang, Körperfettanteil und, bei Bedarf, ärztlichen Blutwerten.

FAQ

Häufige Fragen

Der WHO-Normalbereich von 18,5–24,9 gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Männer haben jedoch von Natur aus mehr Muskelmasse, sodass ein BMI im oberen Normalbereich bei sportlichen Männern völlig gesund sein kann.
Ja, wenn der erhöhte BMI durch Muskelmasse und nicht durch Körperfett zustande kommt. Messen Sie zusätzlich Ihren Bauchumfang: Für Männer gilt ein Wert unter 94 cm als gesund. Liegt der Bauchumfang darüber, sollten Sie das Ergebnis ärztlich abklären lassen.
Das variiert stark. Ein trainierter Mann mit BMI 25 kann nur 15 % Körperfett haben, während ein untrainierter Mann bei gleichem BMI über 25 % Körperfett aufweisen kann. Der BMI allein unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse.

Quellen

  • WHO (2000). Obesity: preventing and managing the global epidemic. World Health Organization.
  • Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG). Leitlinie Prävention und Therapie der Adipositas.
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